3. April 2026

Studienfahrt nach Budapest

Titelbild für Beitrag: Studienfahrt nach Budapest

Im Herzen Ungarns, gespalten durch die Donau, liegt die Stadt Budapest. Hervorgegangen aus zwei Städten liegt im Westen die hügelige ehemalige Stadt Buda und im Osten die flache Ebene der Stadt Pest. Nun vereint durch beeindruckende Brücken entsteht die zehntgrößte Metropole Europas. Auch wir, Studienfahrtgruppe Fresh TÜV aka Studienfahrtgruppe Budapest, hatten die Ehre, ein Teil dieser Stadt zu sein.

Fresh wie eh und je starteten wir am Montagmorgen in Richtung „Paris des Ostens“ und nach 11 Stunden Fahrt wurde uns klar, woher diese Bezeichnung für Budapest stammt. Bereits bei der Ankunft funkelten uns tausende Lichter, sich in der Donau spiegelnd, von den palastartigen Gebäuden ausgesendet, entgegen.

Doch so wie Paris zu heller Tagesstunde den ein oder anderen enttäuschen mag (#Bildungsauftrag: Paris-Syndrom - „ein vorübergehender, oft bei japanischen Touristen auftretender psychischer Schock, ausgelöst durch die Diskrepanz zwischen idealisierten Vorstellungen und der Realität“; vgl. Deutschlandfunk und Stern), erlebten wir das bei Budapest nicht. Budapest erstrahlte auch bei Sonnenschein in voller Schönheit. Ebenso wie Klara, unsere feurige Stadtführerin mit rotem Haar, welche uns auf eine Reise durch die Stadt und ihre Geschichte mitnahm.

Der erste Eindruck festigte sich durch die Besichtigung von prunkvollen Kirchen, Häusern und Schlössern. Besonders beeindruckend war eine Parade auf dem Heldenplatz. Die Stadttour fand dann ein Ende an der Markthalle mit anschließender Erkundung der jüdischen Viertel, sowie der Holocaust-Gedenkstätte, als unfassbar und unvergesslicher Bestandteil auch der Geschichte Budapests. Danach folgte eine Zeit, welche in Kleingruppen selbständig gestaltet wurde, wo sich der ein oder andere ordentlich den Bauch mit ungarischen Spezialitäten vollschlug.

Auch der nächste Tag startete mit einer Weiterbildung in Sachen Wissen über Ungarn durch Klara. Diesmal ging es zunächst auf eine eineinhalbstündige Busfahrt in Richtung Donauknie, wobei wir an der beeindruckenden Kathedrale Mariä Himmelfahrt in Esztergom und an einer mittelalterlichen Burg in Visegrad hielten und diese auch von innen besichtigten. Danach ging es weiter in ein schönes Kleinstädtchen namens Szentendre, wo erneut ungarisches Essen verkostet wurde und während einer Erkundungstour auf eigene Faust in der Donau angebadet wurde. In den frühen Abendstunden ging es zurück nach Budapest, wo eine Überraschung auf uns wartete. Zu güldener Stunde lernten wir die Stadt aus einer neuen Perspektive kennen - bei einer Schiffsfahrt über die Donau. Damit ging nicht nur unsere Zeit mit der liebenswürdigen Geschichtslehrerin und Oma Klara zu Ende, sondern auch der Tag. Die Abendgestaltung blieb uns Schülern überlassen.

Auch der nächste Tag war etwas freier und so konnten wir auf eigenen Wegen die Stadt erkunden und erhaltenes Wissen bei einer Stadtrallye anwenden. Daraufhin ging es gemeinsam in das Museum „Cinema Mystica“, wo wir eine moderne Seite Budapests durch Licht- und Toninstallationen entdeckten.

Damit fand die Kursfahrt ein Ende und so wollen wir zuletzt denen danken, die diese Kursfahrt ermöglichten: Frau Uebeler-Wehoswsky, Herrn Thomiczny und Frau Frisch. Danke Team Fresh TÜV. Gödölööö!

 

Eugen Oertel