Die Geschichte des Elisabeth-Gymnasiums

Die Geschichte des Elisabeth-Gymnasiums beginnt im Sommer 1991, als die von Bischof Leo Nowak aus Magdeburg neu gegründete Schule zum ersten Mal seine Tore öffnete. 350 Schüler in 14 Klassen der Jahrgänge 5 -9 starteten zunächst in Räumlichkeiten der ehemaligen Arbeiter- und Bauernfakultät in den Franckeschen Stiftungen. Zum Gründungskollegium gehörten neben Schwester Helene von der Marienschule in Lippstadt 23 Lehrerinnen und Lehrer.

Grund für die Errichtung einer neuen Schule war der Wusch eines Initiativkreises vorwiegend katholischer Eltern, eine freie Schule zu gründen, in der ihre Kinder entsprechend christlicher Wertvorstellungen ausgebildet und erzogen werden sollten. Dennoch sollte das Elisabeth-Gymnasium von Anfang an eine offene Schule sein, in der unterschiedliche Weltanschauungen miteinander ins Gespräch kommen und lernen, sich gegenseitig zu respektieren. Dieses Ansinnen spiegelt sich deutlich in der Zusammensetzung der Schülerschaft wider, welche zu je einem Drittel katholischer, evangelischer und nicht oder anders konfessionell gebundener Schüler besteht. Ihnen werden in allen Bereichen des Schullebens Anregungen und Anlässe zu einem offenen Dialog über Fragen von Weltanschauung und Religion geboten.

 

1994 löste Herr Thomas Quecke, Stiftungsdirektor der Edith-Stein Schulstiftung des Bistums Magdeburg und ehemaliger Stellvertreter von Schwester Helene diese als Schulleiter ab.

Am 07. September 1995 erfolgte die Feierliche Grundsteinlegung für den Neubau des Elisabeth-Gymnasiums in der Murmansker Straße im Süden der Stadt Halle. Nach der feierlichen Versenkung des Grundsteins an der Stelle des heutigen „Raums der Stille“ durch Bischof Nowak waren die gesamte Schulgemeinschaft und Gäste zu einem Fest geladen, was seinen Höhepunkt in der Aktion „Luftballons über Halle“ fand.

 

Im April 1997 erfolgte der Umzug in den modernen und behindertengerechten Neubau, der neben Klassenräumen und Verwaltungstrakt auch eine Aule, eine Sporthalle und eine Bibliothek umfasste.

Startete die Schule in ihrem Gründungsjahr mit 350 Schülern in 14 Klassen, waren es im September 1995 schon 579 Schüler in 26 Klassen. Bereits wenige Jahre später erreichte das Elisabeth-Gymnasium mit fast 1000 Schülern in fast 40 Klassen und über 80 Lehrern einschließlich der Referendare seine maximale Größe.

Hier finden Sie weitere interessante Artikel, die Einblick in die Geschichte des Elisabeth-Gymnasiums geben und aus heutiger Perspektive durchaus schon als historische Quellen verstanden werden können.

Zur Geschichte des Elisabeth-Gymnasiums - Freystätten der guten Wissenschaften.pdf
Zur Geschichte des Elisabeth-Gymnasiums - Aller Anfang ist schwer.pdf