Digitalisierung am Elisabeth-Gymnasium

Medienkonzept und digitale Standards 

Wir sind davon überzeugt, dass Digitalisierung von Schule einen permanenten Prozess meint, der rechnergestützte Innovation und Alltag von schulischem Lernen, von Unterricht verschränkt. Dafür braucht es eine technische Ausstattung und pädagogische Ziele. 

So gibt es im Schulhaus eine leistungsfähige digitale Infrastruktur, Klassen- und Fachräume sind mit Rechner-Beamer-Stationen und Dokumentenkamera ausgestattet, mobile Endgeräte stehen in mehreren Klassensätzen zur Verfügung. Für Schüler*innen und Lehrer*innen sind digitale Standards formuliert, die Kommunikation und Arbeiten orientieren.

Medienkonzept des Elisabeth-Gymnasiums

 

Das Elisabeth-Gymnasium ist LINDIUS-Netzwerkschule

Aufbauend auf unseren Wertvorstellungen, staatlichen Vorgaben und medialen Entwicklungen verstehen wir Medienbildung als Chance, Schülerinnen und Schülern die durch den Einsatz digitaler Medien und Werkzeuge möglich gewordenen Verfahren, Ressourcen, Mitgestaltungs- und Teilhabemöglichkeiten zu vermitteln und um ein kreatives, zunehmend selbstorganisiertes Lernen zu unterstützen, das sie auf ihre nachschulische bzw. berufliche Zukunft vorbereitet. Wir fördern die durch die Digitalisierung möglich gewordenen ortsunabhängigen Lernformate des individuellen, kollaborativen oder mit Förderschwerpunkten verbundenen inklusiven Lernens. 

Zugleich begleiten wir alters- und schulformangemessen die Prozesse digitalen Lernens aus einer reflektierten Perspektive, die Schülerinnen und Schüler zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Datensicherheit, dem Schutz eigener und fremder Privatsphäre, dem Urheberrecht und zur Ausbildung eines medienkritischen Bewusstseins befähigt.

In einem digitalen Gestaltungsprozess ist es unsere Aufgabe im Rahmen unserer Möglichkeiten und gemeinsam mit den Verantwortlichen unserer Schulträgerin, Optionen einer digitalen Welt transparent und nachhaltig auszuloten sowie deren Gefahren bei Grenzüberschreitungen zu analysieren. Dafür wollen wir „innovative Modelle“ entwickeln, auch „auf dem für unsere Zeit so wichtigen Gebiet der Medienerziehung und Medienethik“.

Wir nutzen digitale Lehr- und Lernmittel nachhaltig und verstehen die in den schulspezifischen Lehrplänen verankerte Medienkompetenz als fachübergreifende Querschnittaufgabe aller Lehrenden und Lernenden. Dabei reicht unsere medienpädagogische Perspektive über den unterrichtlichen „Umgang“ mit digitalen Werkzeugen hinaus. Durch Lern- und Austauschangebote jenseits der klassischen unterrichtlichen Strukturen sprechen wir unsere Schülerinnen und Schüler in einer digitalen Welt an und beziehen die Eltern als unsere Partner im Erziehungsprozess in die Gestaltungsaufgabe ein.

Seit dem Sommer 2020 ist unsere Schule eine von 17 Netzwerkschulen im Land Sachsen-Anhalt. LINDIUS meint die von Land Sachsen-Anhalt ins Leben gerufene und am LISA in Halle etablierte „Landesinitiative für nachhaltige digitale Infrastrukturen für Unterricht und Schule“. Unser Elisabeth-Gymnasium wurde hierfür aus einer Vielzahl von Bewerbungen als LINDIUS-Netzwerkschule ausgewählt. Diese Schulen haben den Auftrag, die digitale Entwicklung von Schulen modellgebend voranzubringen.
Unser LINDIUS-Projekt ist die Gestaltung einer "Digital Area am ELG“ im Raum 209, der Schüler*innen und Lehrer*innen einlädt, mit digitalen Instrumenten zukunftsorientiert Welt und Mensch zu erkunden. Unsere "Digital Area" kann fächerübergreifend genutzt werden und ist ein gut gerüstetes digitales Laboratorium moderner Schule.

Die Renovierung und Neugestaltung des Raumes basierte auf der Projektbeschreibung im Rahmen des LINDIUS-Programms und wurde durch drei Gruppen realisiert. So ermöglichte die Edith-Stein-Schulstiftung  die Raumsanierung durch die Finanzierung der Elektroinstallation, eines neuen Bodenbelages und Malerarbeiten. Für die digitale Ausstattung des Raumes sorgte im Rahmen des LINDIUS-Projektes das Landesschulamt.  Unser Förderverein ermöglichte uns schließlich die Finanzierung der neuen Möblierung, welche den Gedanken einer "Digital Area“ im besonderen Maße unterstützt.

Dafür möchten wir uns herzlich bedanken!