Unter dem Jugend-forscht-Motto 2026 „Maximale Perspektive“ war der Landeswettbewerb am 09./10.04.2026 auf dem Weinberg Campus in Halle (Saale) ein echtes Highlight – und unsere Nachwuchsforscherinnen und -forscher vom Elisabeth-Gymnasium waren mittendrin: Mit starken Ideen, wissenschaftlicher Neugier und beeindruckenden Präsentationen überzeugten sie Jury und Publikum. Insgesamt präsentierten beim diesjährigen Landeswettbewerb 35 Jungforscherinnen und Jungforscher 23 Forschungsprojekte.
Drei Projekte – drei starke Auftritte
Bereits in den Regionalwettbewerben hatten sich drei Projekte unserer Schule durchgesetzt und damit die Qualifikation für den Landeswettbewerb erreicht. An zwei intensiven Tagen stellten unsere Teams ihre Forschungsergebnisse vor, diskutierten mit Jurys und Fachpublikum und zeigten, wie viel Innovationskraft in ihnen steckt:
In der Kategorie Jugend forscht Junior | Fachgebiet: Arbeitswelt untersuchten die Schüler Joshua Helbig und Johann Friedrich Schlosser (JG5), wie sich Gaming und E-Sport auf den Stress bei Kindern auswirkt. Joshua und Johann freuen sich über einen starken 2. Platz in der Kategorie ‚Arbeitswelt‘ sowie einen Sonderpreis – eine tolle Anerkennung für ihre spannende Fragestellung und sorgfältige Untersuchung.
Franziska Than (JG 10) beschäftigte sich mit der Analyse von verschiedenen Methoden zur Verringerung des Hitzeeintritts durch Fenster. Franziska erreichte einen hervorragenden 2. Platz im Fachgebiet Arbeitswelt und wurde für ihr innovatives Umweltprojekt mit zwei Sonderpreisen ausgezeichnet.
Konrad Fassian (JG9) überzeugte die Jury und belegte im Fachgebiet Technik den 1. Platz und erhielt einen Sonderpreis. In Kooperation mit dem Jugendforschungszentrum Heilbronn entwickelte er unterstützt von seinem Bruder Benedikt Fassian einen kostengünstigen elektrischen Linearantrieb, welcher in ein Rennsimulator-Gestell integriert wird, um ein Fahrgefühl wie im echten Motorsport zu erzeugen. Mit diesem ersten Platz qualifizierte er sich für das Bundesfinale.
Ein Wettbewerb, der verbindet
Die Preisverleihung war ein besonderer Moment: Die Landessiegerinnen und Landessieger wurden in Anwesenheit von Bildungsminister Jan Riedel ausgezeichnet. Neben den Familien unserer SuS waren viele weitere Persönlichkeiten aus Bildung, Forschung und Politik zur Abschlussveranstaltung im IAMO anwesend. Es wurde mitgefiebert, gratuliert und gefeiert – ein echtes Gemeinschaftserlebnis. Musikalisch eingerahmt wurde die Prämierungsveranstaltung von unserer SchülerInnenband „45 Minutes“ unter der Leitung von Herrn Preylowsky, die für eine großartige Atmosphäre während der Preisverleihung sorgte und den Tag würdig abrundete.
Blick nach vorn: Bundesfinale und nächstes Jahr
Nach den Landeswettbewerben im März und April findet das 61. Bundesfinale vom 28. bis 31. Mai 2026 in Herzogenaurach statt. Gemeinsame Ausrichter sind die Stiftung Jugend forscht e. V. und die Schaeffler AG als Bundespate. Wir drücken allen Qualifizierten aus Sachsen-Anhalt – und besonders unserem Teilnehmer Konrad Fassian – fest die Daumen!
Danke!
Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Betreuern, Familienangehörigen, Kolleginnen und Kollegen, die mit Fachwissen, Geduld und Motivation unterstützt, ermutigt und an diesen Tagen begleitet haben. Ohne dieses starke Miteinander wären solche Erfolge nicht möglich.
Wir gratulieren allen Teilnehmenden ganz herzlich zu ihrer Leistung und ihrem Engagement – ihr habt das Elisabeth-Gymnasium großartig vertreten. Und eines ist sicher: Wir freuen uns schon jetzt auf eine erneute, erfolgreiche Teilnahme im kommenden Jahr!